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Wer wir sind

Geschichte und Identität

Eins der sehr frühzeitig formulierten Anliegen des Vereins war die zweisprachige Erziehung und Bildung. Gleichwohl bedeutete die an uns von der Stadtteilerneuerungsgesellschaft 1991 S.T.E.R.N.herangetragene Idee, eine Kindertagesstätte im Wedding in der Lübecker Straße zu eröffnen, dann aber doch eine qualitativ bedeutende Erweiterung der Aktivitäten des Vereins.

In den darauffolgenden knapp 2 1/2 Jahren konnte dann nach intensiven Vorarbeiten dank der Zusammenarbeit und Unterstützung durch die S.T.E.R.N.-GmbH durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie durch die zuständigen Abteilungen der Senatsverwaltung für Jugend und Familie und des Bezirksamtes Tiergarten die Kita am 1.9.1993 eröffnet werden.


Die Kita wurde auf Vorschlag der sie besuchenden Kinder „Kleiner Frosch“ genannt. In ihr werden bis zu 40 Kinder im Alter von 2-6 Jahren von türkisch- und deutschstämmigen ErzieherInnen täglich von 7.30 bis 16.30 Uhr betreut. Die Einrichtung ist als Eltern-Iniativ-Kita organisiert. Sie wird durch die Senatsverwaltung für für Bildung, Jugend und Wissenschaft über Platzgeld finanziert. Weiteren Einnahmequellen sind die Elternbeiträge., die an das Einkommen der Eltern gebunden sind..


Das Engagement der Eltern, die aktive Mitarbeit wie Gartengestaltung, Renovierung, Reinigung aber vor allem ihr Interesse für die pädagogischen Belange sind von größter Wichtigkeit. Gleichzeitig beinhaltet das Kita-Konzept jedoch auch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Eltern sowie Beratung und Unterstützung in familiären Belangen und in Erziehung und Bildung.

Die Kita wurde ursprünglich als mehrsprachige Einrichtung geplant. Letztendlich reduzierte es sich aufgrund der überwiegenden Anmeldung deutsch- und türkischstämmiger Kinder auf ein zweisprachiges interkulturelles Erziehungskonzept. Durch die Gleichwertigkeit der Sprachen und die Mischung von türkischsprachigen und deutschsprachigen Kindern erhalten die Kinder die Möglichkeit sich jeweils die Sprache der anderen spielerisch anzueignen. Dieser Ansatz deutsche und nichtdeutsche Kinder gemeinsam zu erziehen und ihnen von klein auf die Gleichwertigkeit der jeweils anderen Sprache und Kultur zu vermitteln, ist ein wesentlicher Beitrag zu einer erfolgreichen Integration.Die alltagsintegrierte und ganzheitliche Sprachförderung findet in der Kita auf spielerischer Basis, durch Forschen, Beobachtung, Ausprobieren und Experimentieren statt. Projektarbeiten, die sich an den Themen der Kinder orientieren werden grundsätzlich sprachbetont konzipiert. Durch bewusstes verbales und nonverbales Begleiten des Alltags motivieren und fördern wir die Kinder erfolgreich in ihrer Sprachentwicklung.


Die erfolgreiche Umsetzung und Weiterentwicklung unseres sprachpädagogischen Konzepts wird seit Juli 2011 durch die Bundesoffensive „Frühe Chancen – Schwerpunkt Kita Sprache und Integration“ begleitet. Die sprachbezogene Qualitätsentwicklung wird seitdem durch eine zusätzliche Fachkraft für Sprachförderung unterstützt. Eine beratende und weiterbildende Begleitung des gesamten Teams zur alltagsintegrierten Sprachförderung ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Fachkraft. Zu den Arbeitsinhalten gehört als weiterer wichtiger Baustein die Beteiligung der Eltern. Dies beinhaltet das Führen von Entwicklungs- und Beratungsgesprächen, das Initiieren von Veranstaltungen und die Motivation der Eltern, sich mit eigenen Vorstellungen in die Sprachförderarbeit der Kita einzubringen.

Das im Rahmen von „Frühe Chancen „ in Qualitätsrunden mit dem Team und der Sprachförderkraft weiterentwickelte Sprachkonzept ist seit Dezember 2014 Teil des pädagogischen Gesamtkonzepts der Kita.

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