Sie befinden sich hier

Inhalt

EL-Mez - Eltern mehr zutrauen

Das Projekt EL-Mez richtete sich auf die Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern. Mittels konkreter methodisch ausgelegter Schulungen werden sowohl theoretisches Wissen als auch konkrete Strategien vermittelt und besprochen, mittels derer Eltern befähigt werden, den Bildungsprozess ihrer Kinder zu fördern und zu begleiten. Außerdem ermuntert El-Mez Eltern, sich aktiv an der Gremienarbeit in den Schulen ihrer Kinder zu beteiligen, um so auch Einfluss auf Bildungsinhalte und das Bildungsumfeld zu nehmen.

Das Projekt verfolgt den stärke orientierten Empowermentansatz der Selbstermächtigung.

Es geht insbesondere um die Vernetzung und aktive Zusammenarbeit von Eltern, Migrantenselbsthilfeorganisationen und Bildungseinrichtungen. Ziele sind die Stärkung der interkulturellen Kompetenzen und Sensibilisierung aller Akteure im Bildungsprozess, damit sie das an den Schulen vorhandenen Vielfalt gerecht zu werden. Das umfasst nicht zuletzt auch die Beratung und Schulung zu Diversity-Strategien im Schulalltag um den Umgang miteinader zu verbessern.

Es handelt sich hierbei um ein Modellprojekt des TEVBB und wirdin Kooperation mit dem Migrationsrat Brelin-Brandenburg e.V., dem C.G.I.L.-Bildungswerk e.V., dem Verband Grichischer Gemeinden in Deutschland und dem Arbeitskreis „Neue Erziehung e.V“ durchgeführt.

Das Projekt konnte acht unterschiedliche Kooperationseinrichtungen gewinnen, nämlich 5 Kitas und 3 Schulen.

Wesentlich für einen Erfolg des Projektes ist die Kooperation mit anderen Partnern, um sich gegenseitig zu unterstützen und Synergieeffekte zu nutzen. Das Momentum ist aber, dass – das zeigen auch immer wieder Studien – gerade Kinder mit Migrationshintergrund, unabhängig Nationalität mit ähnlichen Problemen und Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Deshalb bietet sich eine enge Zusammenarbeit, ein reger Erfahrungsaustausch und die Initiierung gemeinsamer Aktionen zur Verbesserung dieser unbefriedigten Situation geradezu an.

Für die konkrete Elternarbeit bzw. die Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen werden zunächst in Gesprächen die einzelnen Bedarfe abgeklärt. Dabei hat sich der niedrigschwellige Ansatz des Elterncafes besonders bewährt. Darüber hinaus bieten wir Schulungen für Eltern, Lehrpersonal und MultiplikatorInnen mittels entsprechender Fachreferenten an. Die angebotenen Themen sind vielfältig und reichen von schulischen Themen (Übergang Kita/Schule, Rechte und Pflichten von Eltern, Erläuterungen zu den Aufgaben der Elternvertreter) über Erziehungsfragen (Gesundheit/Ernährung, Bewegung, Freizeitgestaltung, Grenzen setzen) bis zur Kompetenzvermittlung (Kommunikation, interkulturelle Kompetenz, Gewaltprävention, Vorurteilsbewusste Erziehung).

Unsere Stärke als TEVBB in diesem Projekt, so wie auch der anderen Migrantenselbsthilfeorganisationen besteht darin, das unser multikulturell und mehrsprachig zusammengesetzte Team mit den Eltern auf Augenhöhe und in der eigenen Muttersprache zusammenarbeiten und so auch leichter zwischen Eltern und LehrerInnen und ErzieherInnen vermitteln kann.

Das El-Mez Projekt wird kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Intergrationsfonds und durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlingen, dem Land Berlin und dem JobCenter Friedrichshain-Kreuzberg.

Das Projekt war von 2009 bis 2011 befristet.

Kontextspalte

Kontakt

Türkischer Elternverein in Berlin - Brandenburg e.V.

Geschäftsstelle

Oranienstr. 34, D-10999 Berlin

Tel.: (030) 614 32 99
Fax: (030) 615 72 44

Mail: info@das-hier-entfernen.tevbb.de

U-Bahn: Kottbusser Tor
Buslinien: M29, 140

Sprech- und Beratungszeiten

Dienstag 14:00 bis 18:00 Uhr, persönlich

Mittwoch 10:00 bis 12:00, telefonisch

und nach Vereinbarung.