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Antisemitismus und Islamismus pädagogisch bearbeiten

PädagogInnen, LehrerInnen und SchülerInnen setzen sich in Seminaren und Projekttagen mit Antisemitismus und Islamismus auseinander

Die Stiftung EVZ fördert mit dem Programm GESCHICHTE(N) IN VIELFALT seit 2009 Bildungs- und Begegnungsprojekte zur Auseinandersetzung mit Erfahrungen von kollektiver Gewalt bzw. systematischem historischem Unrecht, die wenig beachtet, aber manchmal umstritten sind und das interkulturelle Zusammenleben belasten können. Die Stiftung EVZ will damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Erinnerungskultur in Deutschland leisten.

Das Projekt setzt sich mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Schulsozialpädagoginnen und -pädagogen, lokal einflussreiche staatliche u. zivilgesellschaftliche Akteure in der Beratungslandschaft, SchülerInnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit der Geschichte zusammen. Die Zielgruppe setzen sich im Rahmen von vier ganztägigen Seminarveranstaltung und mithilfe von ReferentInnen / FachexpertInnen mit Fragen aus den Themenbereichen Antisemitismus, Islamismus, antimuslimischer Rassismus und türkischer Nationalismus auseinander. Parallel dazu bildet sich die Zielgruppe fort zu Inhalten und pädagogischen Methoden der Antisemitismus- und Islamismus-Prävention.

Insgesamt werden hierzu 4 Fortbildungen angeboten. SchülerInnen setzen sich im Rahmen von Projektschultagen mit Themen wie Nahostkonflikt, jüdisch-muslimische Beziehungsgeschichte/Vielfalt des Islam, Antisemitismus u. Ökonomiekritik und/oder NS-Judenverfolgung auseinander. Insgesamt ist die Durchführung von 12 Projektschultagen geplant.

Die Themen (Oberbegriffe: Antisemitismus, Islamismus, Antimuslimischer Rassismus, Türkischer Nationalismus) der geplanten Seminare und Fortbildungen werden in der Steuerungsrunde mit KollegInnen vom Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) und den KollegInnen der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIGA) focussiert. Hier werden die Ziele, die Inhalte, und die Methoden der Angebote für MultiplikatorInnen besprochen und gefestigt.

Angebote des Projektes:

  • 4 ganztägige Seminarveranstaltungen à 25 TeilnehmerInnen als In-House-Veranstaltung für Migrantenorganisationen für Personal und Vorstand
  • 4 Fortbildungsveranstaltungen bis zu 15 TeilnehmerInnen für LehrerInnen, ErzieherInnen einer Schule bzw. Hort und/oder einer Kindertageseinrichtung
  • 12 Schulprojekttage direkt an der Schule in der Klasse

Dokumentation:
Für die Dokumentation wurde eine Person beauftragt, der bei sämtlichen Steuerungsrunden und Veranstaltungen anwesend ist. Dieser arbeitet eng mit der Projektsteuerung zusammen. Als PDF-Dokument wird die Dokumentation auf der Website des TEVBB ab 01.02.2014 abzurufen sein.

Supervision:
Das Projekt wird mit einer Supervision begleitet.

Kontakt:
Türkischer Elternverein in Berlin-Brandenburg
"Antisemitismus und Islamismus pädagogisch bearbeiten"
Frau Mehtap Çağlar
Oranienstr. 34, 10999 Berlin
Tel: 0163 634 82 71
E-Mail: mehtap.caglar@tevbb.de
www.tevbb.de
www.stiftung-evz.de

Kontextspalte

Kontakt

Türkischer Elternverein in Berlin - Brandenburg e.V.

Geschäftsstelle

Oranienstr. 34, D-10999 Berlin

Tel.: (030) 614 32 99
Fax: (030) 615 72 44

Mail: info@das-hier-entfernen.tevbb.de

U-Bahn: Kottbusser Tor
Buslinien: M29, 140

Sprech- und Beratungszeiten

Dienstag 14:00 bis 18:00 Uhr, persönlich

Mittwoch 10:00 bis 12:00, telefonisch

und nach Vereinbarung.